Menu
A+ A A-

AquaCheck-Set - messen wie die Profis

AquaCheck-Koffer - Messen wie die Profis

ANWENDUNGSGEBIETE

Zur Ermittlung des pH-Werts, der Karbonathärte (KH), der Gesamthärte (GH) und des Nitritgehalts im Teich- und im Füllwasser.
Das AquaCheck-Set für hohe Ansprüche verschafft dem Teichbesitzer dank seiner präzisen und hochsensitiven Testverfahren Klarheit über die Qualität seines Wassers. Durch exakte Mess-Ergebnisse kann die Wasserqualität zuverlässig bewertet werden. Anhand der Messwerte können Sie nach einer Neu- bzw. Nachfüllung des Teiches erkennen, ob Handlungsbedarf besteht, um die optimalen Lebensbedingungen für Fische, Pflanzen und andere Wasserlebewesen wieder einzustellen.

 

ZWECK DER BESTIMMUNG VON WASSERPARAMETERN

Das AquaCheck-Set für hohe Ansprüche verschafft dem Teichbesitzer dank seiner präzisen und hochsensitiven Testverfahren Klarheit über die Qualität seines Wassers. Durch exakte Mess-Ergebnisse kann die Wasserqualität zuverlässig bewertet werden. Anhand der Messwerte können Sie nach einer Neu- bzw. Nachfüllung des Teiches erkennen, ob Handlungsbedarf besteht, um die optimalen Lebensbedingungen für Fische, Pflanzen und andere Wasserlebewesen wieder einzustellen.

„Problem erkannt – Gefahr gebannt“:
Ratsam ist die regelmäßige Überprüfung der Werte (während der Saison ca. alle 4 Wochen), da dadurch Probleme rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Die verwendeten Messreagenzien sind auch nach dem Anbrechen sehr stabil und versprechen genaueste Mess-Ergebnisse.

Achtung:
In den letzten Jahren mussten wir bei vielen Labor-Analysen feststellen, dass in immer mehr Teichen und auch bei Füllwassern die Karbonathärte (KH) höher ist als die Gesamthärte. Dies ist ein ungünstige Konstellation, denn möglicherweise ist das Wasser (und damit auch der pH-Wert) trotz gemessener "guter" KH nicht mehr ausreichend gepuffert. Durch einen Vergleich von KH-Wert und GH-Wert kann man feststellen, ob eine derartige Konstellation vorliegt und OptiLake ggf. in Sonderdosis eingesetzt werden muss. Messen Sie immer KH und GH!

INHALT

  • pH-Test zur exakten pH-Wert-Bestimmung, bestehend aus:
    pH-Indikatoren 1 bis 6 und verschließbarem Reaktionsgefäß
  • KH-Test zur Bestimmung der Karbonathärte, bestehend aus:
    KH-Indikator, verschließbarem Reaktionsgefäß
  • GH-Test zur Bestimmung der Gesamthärte, bestehend aus:
    GH-Indikator, verschließbarem Reaktionsgefäß
  • Nitrit-Test zur Nitrit-Bestimmung, bestehend aus:
    Nitrit-Reagenzien 1 bis 3, Nitrit-Maßlösung, verschließbarem Reaktionsgefäß, Dosierspritze, Spatel
  • ausführliche Gebrauchsanleitung.

LAGERUNG

Bitte kühl, trocken und frostfrei lagern! Kindersicher aufbewahren!


Erklärung zu den Werten:

a) Der pH-Wert

Der pH-Wert ist ein Maß für die Konzentration an Säuren und Basen im Wasser. Viele biochemische Gleichgewichte in Teichen, die die Wasserqualität beeinflussen, hängen direkt vom pH-Wert ab. Stark schwankende pH-Werte können Fische und Mikroorganismen in Stresssituationen versetzen, was zu einer Artenverarmung der gesamten Teichbiologie und der wichtigen schadstoffabbauenden Bakterien führen kann. Folge einer so geschwächten Biologie im Gewässer kann der unvollständige Abbau von Wasserinhaltsstoffen sein, oder z. B. die Umwandlung von Nitrat in fischtoxisches Nitrit. pH-Wert-Schwankungen entstehen durch tageszeitlich wechselnde Photo­synthese- und Atmungsprozesse der Pflanzen und Algen (Tag-Nacht-Schwankungen des pH-Wertes). Sollten diese Schwankungen mehr als eine pH-Einheit betragen, besteht ein akuter Hand­lungsbedarf zur Anhebung der Pufferkapazität, denn der Gehalt an Säuren oder Laugen ändert sich auch bei kleinen pH-Wert Verschiebungen stark. In einem Wasser mit einem pH-Wert von 6 ist z. B. 10 x mehr Säure enthalten als bei einem pH-Wert von 7 und sogar 100 x (10 x 10) mehr Säure als bei einem pH-Wert von 8.

Zu hohe pH-Werte im Wasser verursachen Nährstoffmangel bei Pflanzen und begünstigen den parasitären Befall der Fische. Im basischen Milieu – also bei hohen pH-Werten – wird aus Ammonium giftiges Ammoniak, was zu Erkrankungen bis hin zu Fischsterben führen kann. Zu niedrige pH-Werte sind hingegen oft mit sehr hohen Schwermetall- und Kohlensäurekonzentrationen verbunden, die sich ebenfalls schädlich auf Teichbewohner auswirken. Bei niedrigen pH-Werten nimmt auch die Giftigkeit von Nitrit stark zu, da sich dann mehr salpetrige Säure – eine Form des Nitrits – bildet. Um Ihren Fischen jederzeit einen Lebensraum mit optimalen Lebensbedingungen bieten zu können, ist eine regelmäßige Routinekontrolle des pH-Wertes anzuraten. In belebten Gewässern sollte der pH-Wert im leicht basischen Bereich (pH 7,5 – 8,5) liegen.

b) Der KH-Wert
Die Karbonathärte ist im Teich für die Stabilität des eingestellten pH-Wertes verantwortlich. Sie ist ein Maß für die Fähigkeit des Wassers, ausgleichend auf schädigende Säuren und Basen zu reagieren. Um schädigende Einflüsse von saurem oder alkalischem Milieu auf Ihre Fische zu vermeiden, ist eine regel­mäßige Kontrolle des KH-Wertes empfehlenswert. Eine ausgewogene Menge an Karbonathärte begünstigt das Wachstum Ihrer Teichpflanzen.
Der KH-Wert, also die Karbonathärte, ist ein Maß für die an Hydrogencarbonat (HCO3-) gebundenen Calcium- und/oder Magnesium-Ionen. In Süßwasser ist der KH-Wert für die Pufferkapazität verantwortlich und kann daher mit ihm gleichgesetzt werden. Das Karbonatpuffersystem ist das wichtigste Puffersystem im Wasser, sowie im Blut und in Geweben von Fischen. Aus einem geringen Teil des im Wasser gelösten Kohlendioxids bildet sich Kohlensäure, die den pH-Wert nach unten verschiebt; durch Calcium bildet sich Calciumhydrogen-carbonat (KH). Fehlt im Teich Kohlendioxid, so nimmt die saure Komponente Kohlen­säure ab und der pH-Wert steigt an. Durch Mangel an Kohlendioxid im Wasser wird Calcium­hydrogen­carbonat (Karbonathärte) zu unlöslichem Kalk und Kohlensäure abgebaut. Diesen Prozess nennt man „biogene Entkalkung“ und bei starken Algenblüten können durch den Stoffwechsel der Algen hohe Karbonathärten restlos abgebaut werden.

Ist das Wasser nicht ausreichend gepuffert, kann es zu größeren Schwankungen des pH-Wertes kommen, was für Fische und schadstoffabbauende Mikroorganismen großen Stress bedeutet. Dies kann bis hin zum Absterben von sensiblen Arten führen. Zusätzlich können pH-Schwankungen zur Folge haben, dass giftige Stoffe wie Ammoniak und Nitrit gebil­det werden. Je größer also die Pufferkapazität des Wassers ist, desto höher ist dessen Wider­stands­kraft gegen Störungen.

c) Nitrit
Nitrit ist für Wasserlebewesen ein starkes Gift, welches bereits in geringsten Konzentrationen z. B. bei Fischen zu Schädigungen, Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen kann. Obwohl Nitrit weniger giftig ist als Ammoniak, reichen bereits 0,1 – 0,2 mg/l aus, um Ihre Fische bleibend zu schädigen oder gar zu töten. Zudem nimmt die Giftigkeit von Nitrit mit sinkendem pH-Wert und Chloridgehalt zu. Nitritvergiftungen von Fischen können sich durch „Luftschnappen“ mit schwerer Atmung oder durch hektisches Schwimmen ohne erkennbare Motivation bemerkbar machen. Nitrit entsteht als Zwischenprodukt der Zersetzung von organischem Material zu Nitrat. Bei Störungen des biologischen Gleichgewichtes, bei schlecht funktionierenden Filtern oder durch lokale Verwesungsherde am Gewässergrund kann sich Nitrit im Wasser anreichern.
Liegt der Nitrit-Gehalt dauerhaft über 0,3 mg/ltr, so ist das Wasser stark beeinträchtigt. In diesem Fall sollten spezielle Bakterienprodukte für den Stickstoffabbau, wie z. B. ClearLake, zum Einsatz kommen. Es ist besonders wichtig die Nitrit-Konzentrationen im Wasser regelmäßig zu überprüfen, um schnell even­tuell erforderliche Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

LAGERUNG

Bitte kühl, trocken und frostfrei lagern! Kindersicher aufbewahren!

Anmelden or Registrieren